Platz und Umwelt

Für die Errichtung einer SwinGolf-Anlage ist eine Fläche (Wiese, Weide oder Ackerland) von mindestens 5 ha (50.000 m² - für eine 9-Loch Freizeitanlage) oder ca. 10 ha (18-Loch Wettkampfanlage) plus Flächen für Gebäude und erforderliche Infrastruktur notwendig. Damit liegt der Flächenbedarf nur bei ca. 15 - 20% eines "klassischen" Golfplatzes. Das Gelände sollte halbwegs trocken sein und / oder über ein Drainage-System verfügen. Der Anschluss an die öffentliche Kanalisation und die Stromversorgung für die Betriebsgebäude sowie Zufahrtswege für PKW und Lieferverkehr sind erforderlich, die Erreichbarkeit mit öffentlichen Transportmitteln ist wünschenswert.

swingolf

Die Gestaltung einer SwinGolf-Anlage ist recht unkompliziert und bedeutet keinen unumkehrbaren Eingriff in die Natur. Die vorhandene Reliefsituation wird als spielerische Besonderheit einbezogen, weitere Abgrabungen oder Aufschüttungen sind nicht vorgesehen, ebenso keine Veränderungen in der Bodenbeschaffenheit, wie z.B. Sandbunker. Eine SwinGolf-Anlage bedeutet deshalb auch keinen unwiederbringlichen Verlust landwirtschaftlich genutzter Flächen. Sollte die Anlage irgendwann einmal nicht mehr betrieben werden, ist ein Rückbau ohne großen Aufwand innerhalb kurzer Zeit möglich. Außerhalb der Spielbahnen gelegene Wiesen (sog. Roughs) können auch während des Spielbetriebes weiter landwirtschaftlich genutzt werden.

Aus baurechtlicher Sicht ist für die Errichtung einer SwinGolf-Anlage ein individuelles Verfahren erforderlich. Das genaue Prozedere ist jeweils mit den verantwortlichen Behörden zu erörtern. Hier hilft die professionelle Begleitung der SwinGolf-Deutschland GmbH durch den Genehmigungsgang.
Wenn die Gestaltung nach anerkannten Kriterien erfolgt, ist SwinGolf aus Umweltsicht eine verträgliche Nutzungsform im ländlichen Raum, besonders in ökologischer Hinsicht.

 

Verzicht auf "Hochleistungsgräser/-ansaaten", 
reduziertes Mähen


Durch die Ansaat von ausschließlich landschaftstypischen Wiesengräsern und den Verzicht von pflegeintensiven Hochleistungsgräsern entwickelt sich eine stabile, belastbare Grasnabe, die weitgehend robust ist gegenüber gelegentlichen Trockenheitsperioden, Schädlingen und Erosion. Auf den bespielten und besonders den unbespielten Bereichen kann das Gras durchaus etwas länger wachsen. Die Mähintensität ist damit geringer als beim herkömmlichen Golfsport.

 

Keine künstliche Be- und Entwässerung


Rasensportplätze verfügen in der Regel über ein Be- und Entwässerungssystem um die Rasenflächen vor Austrocknung zu bewahren. Dies ist bei SwinGolf nicht erforderlich, ja sogar kontraproduktiv, weil dadurch die Wurzelbildung herabgesetzt würde. Die heimischen Wiesengräser sind vielmehr trockenheitsresistent. Sie werden in heißen Sommern zwar braun, sterben jedoch nicht ab und treiben bei günstigerem Wetter erneut durch. Das Spielgeschehen wird dadurch nicht beeinträchtigt. Vorhandene Drainagen bleiben jedoch erhalten, um die ganzjährige Bespielbarkeit zu gewährleisten und örtliche Bodenverdichtung durch Vertritt zu verhindern.

 

Umweltverträgliche Düngung, kein Pestizideinsatz, Verzicht auf Gülleausbringung


Künstlich angelegte Rasensportplätze werden in der Regel intensiv gedüngt.  Damit verbunden ist die Gefahr von Auswaschungen, angrenzende Gewässer können belastet werden. Bei SwinGolf-Anlagen reicht jedoch eine sog. Erhaltungsdüngung. Die unbespielten Bereiche (Roughs) werden überhaupt nicht mehr gedüngt. Pestizideinsatz ist nicht erforderlich. Die Ausbringung von Gülle unterbleibt ebenfalls und es entsteht somit keine Geruchsbelästigung.

Auf diese Weise stellt die Errichtung und der Betrieb einer SwinGolf-Anlage eine gelungene Verknüpfung von Ökologie und Ökonomie dar.

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